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Genießen Sie den Herbst 2026 rund um Tukums!
Bereits zum sechsten Mal lädt der Bezirk Tukums im Herbst zu den Tagen der Hauscafés in Tukums und Umgebung ein.
Am 12. und 13. September 2026 heißen 24 Gastgeberinnen und Gastgeber in fünf verschiedenen Richtungen rund um Tukums ihre Gäste willkommen. Mit dabei sind Familien und Freundeskreise, kleine Unternehmen sowie verschiedene touristische Ausflugsziele. Es werden nicht nur lettische, sondern auch internationale Speisen sowie verschiedene Fisch- und Fleischgerichte angeboten. Jedes Hauscafé überrascht zudem mit einem ganz eigenen thematischen Angebot. All das mit dem Ziel, Menschen zusammenzubringen und gemeinsam gutes Essen und den lettischen Herbst zu genießen.
Auf geht’s – lassen Sie uns den Herbst im Bezirk Tukums entdecken und erschmecken!
Tukums und die nähere Umgebung
Wer in Lettland „Tukums“ hört, denkt gleich an „Smukums“, also Schönheit. Der Slogan „Uz Tukumu pēc smukuma!“ („Auf nach Tukums, der Schönheit wegen!“) existiert schon seit Langem. Kein Wunder, denn die malerische Landschaft mit ihren Hügeln, Gärten und Schlössern sowie der Charme der Kleinstadt laden dazu ein, das Tempo zu entschleunigen.
Im September öffnen in Tukums und der näheren Umgebung fünf Hauscafés ihre Türen. Zwei davon liegen direkt in der Stadt, drei weitere sind nur eine kurze Autofahrt entfernt. So lassen sich sowohl die Weite der umliegenden Landschaft als auch die Hügel des nordkurländischen Hochlands entdecken.
Eine Liebesgeschichte aus Rosen und Perlen in „Sloces pērles“
Der Hof von Anita und Arnis Vugulis verwandelt sich im September bereits zum dritten Mal – und wieder für zwei Tage – in das Hauscafé „Sloces pērles“ („Sloces Perlen“). Diesmal wird es besonders festlich, denn die Gastgeber feiern ihre Rosenhochzeit und damit 35 gemeinsame Jahre. Die Gäste dürfen sich auf Aktivitäten im Zeichen der Hochzeit freuen. In der extra eingerichteten Hochzeits-Fotoecke können Frischvermählte und alle anderen Besucher Erinnerungen festhalten und der inspirierenden Geschichte des Gastgeberpaares über seine gemeinsam verbrachten Jahre lauschen. Neben herzlicher Atmosphäre und köstlichem Essen lernen die Gäste auch die Leidenschaften der beiden kennen: ihren blühenden Garten und das Bogenschießen.
Kunstgenuss im Hauscafé „Gads manā sētā“
Die Künstlerin Ilze Cērpiņa aus Tukums nimmt mit dem Angebot des Familienmenüs erstmals an den Tagen der Hauscafés teil. In ihrer Familie verschmelzen Haus, Hof und Garten mit Farben und Leinwänden. Ihr Gemäldezyklus „Gads manā sētā“ („Ein Jahr auf meinem Hof“) gab dem Hauscafé seinen Namen.
Zwölf Kunstwerke, die Ilze im Laufe eines Jahres geschaffen hat, laden an zwei Tagen dazu ein, genauer hinzusehen, hinzuhören, zu schmecken, zu fühlen und den Geschmack eines freien Tages mit allen Sinnen zu erleben – begleitet von zwölf verschiedenen Pfannkuchenvariationen. Freunde sorgen für Unterhaltung, und große wie kleine Musikerinnen und Musiker treten auf. Wer möchte, kann sogar ein eigenes Porträt anfertigen lassen. Als besonderer Gast ist der Barkeeper und Getränkekünstler Justs Kiščenko dabei.
Eine kulinarische Reise in den Fernen Osten auf dem Hof „Vīnkalni“
Bereits zum zweiten Mal lädt Ketija Baldzēna aus Tukums auf ihren Hof „Vīnkalni“ (Weinberge) nahe Sēme ein. In diesem Herbst stehen ostasiatisch inspirierte Gerichte auf der Speisekarte. Die Gäste erwartet ein historischer Kornspeicher, der thematisch gestaltet wurde, ein malerischer Teich mit blühenden Seerosen und ländliche Ruhe inmitten von Himbeer- und Heidelbeergärten. Ein Sushi-Meister und sein Team haben eigens für diesen Anlass ein besonderes Brunch-Angebot gestaltet.
Auf „Vīnkalni“ lässt es sich nicht nur hervorragend essen. Gäste können in aller Ruhe die Natur und den Hof erkunden und jene besondere ländliche Erfahrung machen, bei der Landschaft, Gastfreundschaft und Geschmack miteinander verschmelzen. Zudem haben Gäste die Möglichkeit, die Wirtschaft kennenzulernen. Außerdem werden frische Beeren der Saison, hausgemachte Köstlichkeiten und die Kuchen der Gastgeberin angeboten.
Werkstatt der Sinne und Aromen auf „Bebri“
Der Bauernhof „Bebri“ (Biber) ist ein Ort, an dem Geschmack auf Kreativität trifft und Vergangenes in der Gegenwart weiterlebt. Gastgeberin Iveta Liepiņa, ihre Familie und Hündin Bella Buča heißen die Besucher willkommen. Dieses Hauscafé fühlt sich zugleich wie ein Textilatelier oder eine Galerie an: Jedes Gericht erzählt eine Geschichte, und auch die Umgebung wird zum Teil des Kunstwerks.
In der Werkstatt der Sinne und Aromen auf „Bebri“ bei Sēme wird ein besonderes Vier-Gänge-Menü serviert, bei dem überlieferte, uralte Rezepte in künstlerischer Umgebung neu aufleben. Das Motto lautet: „Wir essen lettisch, genießen zeitgenössische Kunst und wecken unsere Sinne inmitten der Natur!“ Nach dem Essen warten Kaffee oder Tee im Garten der Sinne – einem Ort, an dem Stille, Farben und Düfte zu einer harmonischen Einheit verschmelzen.
Strauße und japanische Gerichte auf dem Hof des Korbflechters
Das Hauscafé „Strausi un Japānas garšas Pinēja sētā“ („Strauße und japanische Gerichte auf dem Hof des Korbflechters“) findet an beiden Septembertagen auf „Kalndaķi“ unweit von Milzukalns statt. Hier leben und arbeiten Lolita Tutāne und Pēteris Tutāns. Die Familie verbindet seit mehr als 20 Jahren eine enge Freundschaft mit Japan, das sie schon mehrfach besucht hat. Die von Pēteris Tutāns geflochtenen Körbe sind um die ganze Welt gereist – besonders beliebt sind sie jedoch in Japan.
Nach ihrer jüngsten Japanreise beschlossen die Gastgeber, in diesem Jahr japanische Küche zu servieren. Zum Einsatz kommen sowohl Originalrezepte als auch Gewürze, die sie aus Japan mitgebracht haben. Und weil auf dem Hof auch Strauße leben, darf ein Omelett aus Straußenei natürlich nicht fehlen.
Am Rand des Nationalparks Ķemeri
Der Nationalpark Ķemeri überrascht mit seiner landschaftlichen Vielfalt ebenso wie mit seiner beeindruckenden Größe. Meist verbindet man ihn mit Mooren und Wäldern, doch auch die Küste von Lapmežciems und die Wiesen auf der Seite von Zemgale gehören zum Park. In diesem Herbst öffnen während der Tage der Hauscafés auch hier fünf besondere Adressen: Drei liegen am Rand des Nationalparks, zwei weitere in der weiten Ebene von Zemgale nahe der Parkgrenze.
Valguma Rezidence
Das Hauscafé im Haus „Niedras“ (Schilf) am Ufer des Valguma-Sees wird von Airita Mūrniece gemeinsam mit Familie und Freunden organisiert. Einen Tag lang laden sie Gäste ein, den Ort kennenzulernen und Teil der noch jungen Geschichte der entstehenden „Valguma Rezidence“ zu werden.
Manche Orte brauchen nur Zeit und Menschen, um wieder zum Leben zu erwachen. Die „Valguma Rezidence“ ist einer davon. Nach mehr als 15 Jahren der Stille wird dieser besondere Ort am See Schritt für Schritt erneuert. Er soll wieder ein Ort der Begegnung, des Feierns und der Erholung werden – und seine neue Geschichte hat gerade erst begonnen.
Am Samstag der Hauscafés erwarten die Besucherinnen und Besucher köstliche Speisen, eine entschleunigte Atmosphäre und der Blick auf den Valguma-See. Livemusik begleitet den Tag, Kunsthandwerks-Workshops laden zum Mitmachen ein, und für die jüngsten Gäste gibt es Spiele und verschiedene Aktivitäten. Wer möchte, kann außerdem zu einer kleinen Bootsfahrt aufbrechen und die Ruhe der Umgebung aus einer neuen Perspektive erleben.
Leider nimmt die Gastgeberin für dieses Café keine Reservierungen mehr an: Alle Plätze und Zeitfenster sind bereits ausgebucht.
Restaurant im Schilf – ein einzigartiges Erlebnis auf dem Kaņieris-See
Während der Tage der Hauscafés lädt der Kaņieris-See zu einem außergewöhnlichen Essen im Boot ein. Am Samstag und Sonntag fahren die Gäste durch das Labyrinth der Schilfgassen. Ein eigens für diesen Anlass zusammengestelltes Menü wird direkt im Boot serviert – eine seltene Verbindung aus entspanntem Genuss, Naturbeobachtung, Vogelwelt und der friedlichen Stimmung des Sees.
Wie die Betreiber des Kaņieris-Sees, das Unternehmen SIA Ecosoul, sagen: Es gibt Tage, die man einfach langsam verbringen muss. Diese Septembertage gehören dazu. Die Gäste steigen ins Boot, rudern durch die Schilfkorridore zu ihrem besonderen Platz auf dem See und lassen die Stille der Natur auf sich wirken. Sobald alle angekommen sind, wird das für diesen Tag zubereitete Essen buchstäblich zu ihnen gebracht und direkt an Bord serviert.
Pļavas draugu kafe
Im Hauscafé „Pļavas draugu kafe“ (Café der Wiesenfreunde) in Antiņciems empfangen Sanita und Indulis ihre Gäste an beiden Septembertagen. Seit sieben Jahren bewirtschaften sie ihren Hof und halten die Geschichte und das kulturelle Erbe von Antiņciems lebendig – von Wegwarte über artenreiche Naturwiesen bis hin zur Jagd. All das findet sich in den Gerichten und Aktivitäten des Hauscafés wieder.
In diesem Jahr steht die Renaturierung der Wiesen besonders im Mittelpunkt. Deshalb gehören zum Team weitere Freunde der Naturwiesen: Solvita bewirtschaftet selbst Naturwiesen in der Gemeinde Pūre, während Rūdolfs die Aromen der Naturwiesenpflanzen kennt und daraus ungewöhnliche, gesunde Gerichte zaubert. Die Besucherinnen und Besucher erwarten köstliche Speisen mit den Aromen von Wiese und Wild sowie spannende Erkundungsaktivitäten für die ganze Familie. Mit ihrem Besuch unterstützen Sie die Renaturierung der Wiesen in Lettland.
Festliches Picknick auf „Pilsētnieki“
„Pilsētnieki“ (Städter) ist ein Ort, der seine Ruhe gern mit anderen teilt – ideal für Familien, Erholung und entschleunigtes Beisammensein in der Natur, umgeben vom Zwitschern der Vögel. Im Alltag bietet „Pilsētnieki“ Unterkünfte an und richtet private Feiern aus.
Beim festlichen Picknick wird Schaschlik serviert. Warum gerade dieses Gericht? Als die Gastgeberin Sarmīte Ruduka und ihre Familie ihr Unternehmen gründeten, verarbeiteten sie Fleisch und marinierten ein Schaschlik, das selbst bei den feinen Damen und Herren der Hauptstadt großen Anklang fand. Deshalb spielt beim Festpicknick auf „Pilsētnieki“ nun wieder Schaschlik nach einem besonderen Familienrezept die Hauptrolle. Dazu gibt es Aktivitäten für Kinder, Kunsthandwerk und abends Livemusik mit beliebten lettischen Melodien.
Hauscafé „MALA“
„MALA“ (RAND) erzählt die Familiengeschichte von Aiva und Mārtiņš sowie ihren Töchtern Luīze und Adele – eine Geschichte von Wohlgeschmack und der Freude am Zusammensein. Hier ist man überzeugt, dass gutes Essen Menschen verbindet. Deshalb bleibt am Tisch immer Raum für herzliche Gespräche, gute Gedanken und besondere Geschmackserlebnisse. Für Letztere sorgt Mutter Aiva, die beruflich in der Gastronomie tätig ist.
„MALA“ lädt zu köstlichen Gerichten, herzlicher Gastfreundschaft und einer familiären Atmosphäre ein, in der die Freude am gemeinsamen Essen ebenso wichtig ist wie die vorzügliche Mahlzeit selbst. Die Teilnahme an den Tagen der Hauscafés bringt die Familie ihrem Traum ein Stück näher: denn sie möchte künftig ein eigenes Gastronomieunternehmen gründen. Jeder Besuch ist daher eine wertvolle Unterstützung.
An der Küste
Das Bezirk Tukums hat eine fast 60 km lange Küstenlinie, an der viele Fischerdörfer liegen. In diesem Herbst laden zwischen Lapmežciems und Bērzciems erneut sechs Hauscafés ein. Es werden Fischgerichte in den unterschiedlichsten Variationen serviert, dazu kommen herbstliche Schätze aus den Hausgärten, internationale Küche und lokale Familienrezepte. Mal wird es besinnlich, mal fröhlich – und wer an die Küste fährt, sollte sich nicht nur auf gutes Essen, sondern auch auf lebhafte Gespräche einstellen!
Kapteiņa Reiņa garšas kruīzs
Hinter dem Café „Kapteiņa Reiņa garšas kruīzs“ („Kapitän Reinis’ Genusskreuzfahrt“) steht das Unternehmen IK Reinis B aus Lapmežciems, das in Lettland vor allem unter dem Namen „Reiņa zivis“ (Reinis‘ Fisch) bekannt ist. Geleitet wird der Familienbetrieb von Alla Bečere. Im Alltag verarbeitet und verkauft „Reinis B“ Fisch. Während der Sommersaison empfängt das Unternehmen Reisegruppen, die den Betrieb besichtigen, die Herstellung der Räucherwaren kennenlernen, Produkte verkosten und an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen können.
In diesem Herbst lädt Kapitän Reinis zu einer besonderen Genussreise ein: von der kurländischen Küste über litauische Hausgerichte bis zu den Häfen Thailands und Vietnams. Auf dieser kulinarischen Kreuzfahrt begegnen sich Kindheitserinnerungen, Familientraditionen und die Düfte ferner Länder. Jedes Gericht wird zur Station an einem anderen Ufer – mit eigener Geschichte, eigenem Duft und eigener Stimmung.
In den Fischerdörfern plaudern wieder die Möwen
Das Hauscafé der Fischerdörfer findet in Lapmežciems auf dem historischen Fischerhof „Gaiķi“ statt und lädt zu Küstenaromen und herzlichem Beisammensein ein. Das diesjährige Motto „Ar mani atkal runā kaijas“ („Die Möwen plaudern wieder mit mir“) verleiht dem Café eine heitere, humorvolle Küstenstimmung. Inspiriert vom Jubiläumsjahr des Komponisten Raimonds Pauls und dem Text seines beliebten Liedes erwarten die Gäste Dekorationen rund um die Vogelwelt, örtliche Traditionen und echter Küstencharme. Serviert werden abwechslungsreiche Fischgerichte, originelle Snacks und köstliche Desserts.
Am Samstagabend verwandelt sich das Hauscafé in eine Kinobar: Im Hof von „Gaiķi“ wird ein Film gezeigt, dazu gibt es kleine Snacks. Am Sonntag kann man den ganzen Tag über vorbeikommen und die Vielfalt der Speisen genießen.
Hauscafé „Garšu piestātne“ in Plieņciems
Das Hauscafé „Garšu piestātne“ (Kai des Geschmacks) lädt zu einem Zwischenstopp auf dem Küstenhof „Kausenieki“ ein. Hier treffen mediterrane Aromen, die Ruhe der Küste und die Freude am Zusammensein aufeinander. Die Gastgeberinnen sind Mutter und Tochter Ingrīda und Edīte Millere.
Die Familie Millers ließ sich für ihr Menü von der italienischen und spanischen Küche inspirieren. Im Mittelpunkt steht eine lange gemeinsame Tafel: Die Speisen werden in großen Schüsseln und auf Platten serviert – wie bei einem fröhlichen Treffen mit Familie und Nachbarn. So entsteht echtes Gemeinschaftsgefühl. Nach dem Essen warten ein Kuchen- und Dessertbuffet, Kaffee und ein warmes Beerengetränk in entspannter Atmosphäre an der Küste.
„Osīškrogs“ in Ķesterciems
„Osīši“ in Ķesterciems ist ein alter Fischerhof an der historischen Wegkreuzung zwischen Ķesterciems und Engure. Im Laufe der Jahrhunderte hat dieser Ort viele Wandlungen erlebt: Zunächst war er ein Fischerhof, später ein Krug, und heute ist „Osīši“ ein friedlicher Erholungsort nahe der Natur.
Während der Tage der Hauscafés laden Vaiva Bauze und Kaspars Ostrovskis in ihr eigens gestaltetes „Osīškrogs“ zum entschleunigten Genuss hausgemachter Süßspeisen ein. Auf der Karte stehen sowohl der Geschmack der Kindheit als auch wie moderne Rezepte, die sich auch in der heimischen Küche nachkochen lassen. Verwendet werden hochwertige Zutaten; der Zuckeranteil wird bewusst reduziert, damit der natürliche Geschmack der Produkte zur Geltung kommt.
„Rudens garšu pietura“ in Bērzciems
Sindija Kundziņa lädt in ihr Hauscafé „Rudens garšu pietura“ (Herbstlicher Genussstopp) in Bērzciems ein. Schauplatz ist die örtliche Käserei „Kundziņsiers“, wo Küstenatmosphäre auf ein saisonales, vom Herbst inspiriertes Menü trifft. Die Gäste können warme Gerichte und Desserts probieren sowie „Kundziņsiers“-Käse, Eis und Cocktails kaufen. Ein gemütlicher Ort für eine entspannte Auszeit mit Familie und Freunden.
Besonders willkommen sind Familien mit Kindern, die gemeinsam Herbstgerichte, anregende Gespräche und die angenehme Stimmung an der Küste genießen möchten.
Hauscafé auf dem Fischerhof „Dieniņas“
Auf dem Fischerhof „Dieniņas“ lebt und arbeitet die Familie Celkarts: Oskars und Iveta mit ihren Töchtern Annemarija und Emīlija. Auch in diesem Herbst laden sie zu einem Festmahl auf ihren Fischerhof ein, auf dem die Traditionen der Küste bis heute lebendig sind. Die Familie stellt Fischprodukte in Handarbeit her und organisiert historische Veranstaltungen und Feiern. Oskars hat das Fischerhandwerk und die Kunst der Fischzubereitung von seinen Vorfahren geerbt und fährt noch heute selbst zum Fischfang hinaus.
Was erwartet die Gäste bei den Fischern? Fisch in wirklich jeder Form: geräuchert, getrocknet, gebraten, gegrillt, gekocht und geschmort – so kündigen die Gastgeber es augenzwinkernd im nordkurländischen Küstendialekt an. Kurz gesagt: Hier wartet ein echtes Fischfestmahl bei einer waschechten lettischen Gastgeberin!
Rund um Irlava
Die Menschen aus Tukums nennen die Gegend um Irlava gern ihr eigenes Vecpiebalga. Irlava ist somit das Pendant zur bildungshistorisch relevanten Kulturlandschaft in Vidzeme. Hier wuchsen einst zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten auf und gingen zur Schule. Die Hügel locken Auto- und Motorradreisende mit herrlichen Ausblicken auf die Landschaft Kurlands. Während der Tage der Hauscafés laden hier vier Gastgeber zu kulinarischen Entdeckungen ein. Freuen Sie sich auf Küchen aus verschiedenen Ländern und Cafés mit ganz eigener Atmosphäre, auf Gartenfeste und Picknicks – mit Köstlichem für Fleischliebhaber ebenso wie für Vegetarier.
Pop-up „Klein-Italien“ an der „Brücke ins Nirgendwo“ – zum zweiten Mal
In Sāti, unweit der bekannten „Brücke ins Nirgendwo“, verwandeln sich alte Feldsteinmauern für ein Wochenende erneut in ein italienisches Open-Air-Café. Frisch vor Ort zubereitete Pizza, Pasta, Tiramisù, Cannoli und Eis bringen „Pop-up Klein-Italien“ zurück.
Die Gäste können nicht nur italienische Spezialitäten probieren, sondern auch ihre eigene Pizza zubereiten und dabei Tipps und Tricks vom Profi lernen. Für dieses besondere Genusserlebnis sorgt Mārtiņš Zelmenis, Küchenchef von CORNER’s Catering. Mit seiner Liebe zu gutem Essen und zu Menschen schafft er die fröhliche Atmosphäre eines italienischen Festes.
„Uz Rietumiem pie Austrumiem“
Das Hauscafé „Uz Rietumiem pie Austrumiem“ (An Osten gen Westen) im Zentrum von Irlava lädt zu amerikanischen BBQ-Aromen und geselligem Beisammensein ein. Küchenchef ist erneut Krists Austrums, dessen Leidenschaft dem amerikanischen Barbecue gilt. Gemeinsam mit seiner großen Familie und vielen Freunden bringt er an den beiden Septembertagen die Gemeinschaftsstimmung klassischer Westernfilme nach Irlava. Serviert werden langsam geräucherte BBQ-Gerichte, die zwischen drei und zwölf Stunden garen, dazu frische Salate und eingelegtes Gemüse. Familienfreundliche Stimmung und Aktivitäten runden den Tag ab. Außerdem gibt es köstliche Kuchen aus der Irlaver Konditorei „AMSA“.
Genussgeschichten in „Romju pojenes“
„Romju pojenes“ ist der Garten der Sinne von Laila Leja – ein Ort, an dem im Juni Pfingstrosen duften, Vögel singen und das Herz vor Freude hüpft. Auch wenn die Pfingstrosen nicht mehr blühen, werden Gäste hier mit großer Herzlichkeit empfangen, um gemeinsam die Magie des Gartens zu erleben.
In diesem Herbst ist jeder zu einem einmaligen Fest an der langen Tafel von „Romji“ eingeladen. Gemeinsam wird gesungen, gespielt, gelacht, erzählt und gegessen, was die Familie besonders gern mag. Dazu gibt es besondere Genussgeschichten und einen kleinen musikalischen Auftritt.
„Tuvāk zemei!“
Das Hauscafé „Tuvāk zemei!“ („Näher an der Erde!“) findet an einem Ort statt, den die Menschen in Tukums als „Dabas notikumu dārzs“ – Garten der Naturereignisse – kennen. Gastgeberin Arta Dumbre und ihr Team zaubern vegetarische Gerichte, die sogar überzeugte Allesesser begeistern.
Arta liebt neue Ideen und kreative Herausforderungen. Deshalb erwartet die Besucherinnen und Besucher in diesem Herbst ein ganz besonderes Erlebnis: ein Tisch wie ein Gartenbeet, an dem in ungewöhnlicher Umgebung gespeist wird. Auf dem weitläufigen Gelände mit authentischer Hochzeitsscheune, romantischem Garten und Teehaus finden aber auch Gäste, die es klassischer mögen, ihren Lieblingsplatz für eine entspannte Auszeit.
Im Urtal der Abava – zwischen Amula und Imula
Das Urtal der Abava zeigt sich im Herbst von seiner besonders malerischen Seite. Wenn die Landschaft golden leuchtet, rauben die Hügel und Täler mit ihren bestellten Feldern und üppigen Wiesen einem beinahe den Atem – so schön ist Lettland im Herbst.
Auch die vier Hauscafés dieser Gegend könnten vielfältiger als die herbstlichen Farben kaum sein. Gespeist wird im Garten oder auf der Wiese, lettische Gerichte treffen auf die Küche des Südens. Diese Route ist ideal für alle, die zwischen Kuldīga und Tukums, Riga, Jūrmala oder anderen Teilen Lettlands unterwegs sind.
Mediterranes Lebensgefühl bei „Kvēl. Kalnēnos“
Mārcis Kūms und Kristiāna Kūma laden auf „Kalnēni“ an beiden Septembertagen zu einer entschleunigten Reise in den Süden ein – mitten in der nordischen Natur, wo ländliche Ruhe, Gelassenheit und mediterrane Aromen zusammenfinden. Von ihren Familienreisen durch Südeuropa inspiriert, haben die beiden ein besonderes Menü zusammengestellt. Dazu gibt es einen musikalischen Abend, Hofführungen und die Möglichkeit, hausgemachte Saucen, Eingelegtes, Geräuchertes und weitere Köstlichkeiten zu erwerben.
Wie all das entsteht, erfahren die Gäste bei einer Hofführung, die von den lebendigen Geschichten der Gastgeber begleitet wird.
Wer auf der Strecke zwischen Tukums und Kuldīga unterwegs ist, sollte hier unbedingt für einen entspannten Genussmoment mit südlichem Flair auf dem lettischen Land anhalten!
Spanische Genussterrasse in Kalnmuiža
Während der diesjährigen Tage der Hauscafés lädt Kristīne Otmane, die Gastgeberin von Schloss Kalnmuiža, zu spanischen Aromen ein. Die Inspiration dazu hat sie von ihrer 29-tägigen Wanderung quer durch Spanien mitgebracht – von Navarra bis Galicien.
Jedes Gericht erzählt seine eigene Geschichte. An diesen beiden Septembertagen erleben die Gäste in einer eigens geschaffenen Atmosphäre die spanischen Aromen, in der Reiseabenteuer, die Wärme der spanischen Sonne und die Gastfreundschaft von Schloss Kalnmuiža im malerischen Urtal der Abava miteinander verschmelzen. Oder, wie Kristīne heute sagen würde: ¡Salud!
Ein Abend auf der Amula
An der malerischen Amula bei Matkule liegt der Bauernhof „Lejaskroķi“. Hier lebt die große Familie Zilberts – Toms und Maija mit ihren Kindern. Sie vermittelt ländliche Werte, macht auf die Bedeutung der Naturwiesen aufmerksam und ist vor allem für ihre große Kaninchenschar bekannt. Am Samstag im September verwandelt sich der Hof in ein Café am Flussufer. Für diesen Anlass werden einfache Familiengerichte liebevoll zubereitet und ausschließlich den Gästen dieses Tages serviert.
Die Besucherinnen und Besucher können die Kaninchen kennenlernen und streicheln, in der Natur entspannen, durch den Fluss waten und gemeinsam spielen. Die Gastgeberin serviert Natursauerteigbrot und leitet einen Brotbackkurs am Freiluftofen, während der Gastgeber seinen selbst gekelterten Beerenwein ausschenkt.
Tomatenparty „La Dolce Vita“
Aiga Bitmane, die Gastgeberin des Kreativhauses „Smilgāji“, lädt diesen Herbst gemeinsam mit Freunden zu einer italienisch inspirierten Tomatenparty „La Dolce Vita“ ein. Im Mittelpunkt stehen sonnengereifte lettische Tomaten, die in allen Gerichten für sommerliches Aroma sorgen. Köstliche Speisen und Getränke sowie italienische Rhythmen lassen das Lebensgefühl des sonnigen Italiens aufleben. Italien steckt auch in den Vorspeisen, Hauptgerichten und Desserts – und in den Getränken ebenfalls.
Auch für Kinder wird es nicht langweilig: Verschiedene Aktivitäten und Hüpfattraktionen sorgen für Spaß. Erwachsene können eine Tomatenausstellung besuchen und die Sammlerin Inta Seredjuka kennenlernen, auf deren Hof rund 150 Tomatensorten wachsen. Auf einem kleinen Markt gibt es weitere Köstlichkeiten zu kaufen. In einer stilvoll gestalteten Fotoecke können schöne Erinnerungen an diesen besonderen Tag festgehalten werden.
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Warum lohnt sich ein Besuch der Hauscafés?
Die Tage der Hauscafés laden dazu ein, Lettland über seine Küche, seine Traditionen, seine Kultur und seine Menschen kennenzulernen. Hauscafés ermöglichen eine einzigartige Begegnung mit Einheimischen, ihren Höfen, Bräuchen und den Speisen, die sie selbst in ihren Familien lieben. Sie werden von Einwohnerinnen und Einwohnern oder Tourismusbetrieben organisiert, die normalerweise keine Gastronomie anbieten. Manche haben mehr, andere weniger Erfahrung im Kochen und Bewirten. Was sie alle verbindet, ist die Freude daran, Neues zu schaffen und ihre Gäste damit zu begeistern.
Dabei kann man:
- Gerichte entdecken, die man zu Hause noch nie zubereitet hat, aber schon immer probieren wollte – von Fisch und Waldfrüchten bis zu ungewöhnlichen Gewürzen aus fernen Ländern.
- Speisen kosten, an die man sich selbst noch nicht herangewagt hat, und neue Ideen und Rezepte für die eigene Küche mitnehmen.
- Die Küchen verschiedener Länder kennenlernen, ohne Lettland zu verlassen. In diesem Herbst treffen im Bezirk Tukums südländische Aromen aus Italien und Spanien auf fernöstliche Genüsse aus Thailand, Vietnam und Japan.
- Menschen und Familien persönlich begegnen und Betriebe besuchen, in denen man noch nicht gewesen ist.
- Bei Handwerksmeisterinnen und -meistern traditionelle Fertigkeiten kennenlernen – vielleicht wird daraus sogar ein neues Hobby.
- Kleine Märkte mit Erzeugnissen örtlicher Landwirte, Kunsthandwerker und Produzenten entdecken. So reisen neben schönen Erinnerungen vielleicht auch ein besonderes Stück Handwerk oder in Lettland angebautes Gemüse, Beeren und Obst mit nach Hause.
- Beim Genießen beobachten, wie ein Hauscafé entsteht – und sich vielleicht inspirieren lassen, im nächsten Jahr selbst eines zu eröffnen.
Warum ausgerechnet nach Tukums?
- Das Bezirk Tukums liegt günstig nahezu im Zentrum Lettlands und ist aus nahen wie weiter entfernten Landesteilen gut zu erreichen.
- Der Besuch der Hauscafés lässt sich ideal mit bekannten und weniger bekannten Sehenswürdigkeiten verbinden. Der Bezirk bietet Schlösser und Herrenhäuser aus verschiedenen Epochen, große und kleine Museen für unterschiedliche Altersgruppen und Interessen, Naturpfade sowie Orte für kreative Erlebnisse.
Warum im Herbst?
Der Herbst ist die reichste Zeit des Jahres. Den ganzen Sommer über hat die Natur Gemüse und Früchten ihr Bestes mitgegeben – nun kommen sie in den liebsten Familienrezepten auf den Tisch.
Wir sehen uns am 12. und 13. September in den Hauscafés rund um Tukums – genießen wir den Herbst von Herzen!







